BUGA 2015

Die Stadt wurde für die Buga schöngemacht: mit Blumenkübeln, Planen und Wandbildern. Das meist davon ist direkt danach wieder verschwunden. Wasserseitig kann man es aber doch noch entdecken.

 

 

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Schneewittchen geweckt !

Schneewittchens Sarg aus dem Dornröschenschlaf geweckt!
Aus der Serie: Märchenhaftes Brandenburg – Kapitel: Trauer am Trauerberg

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Schneewittchens Glassarg habe ich mir immer als das Gewächshaus der Zwerge vorgestellt. So wie diese, die hinter dem Trauerberg in den hundertjährigen Schlaf gefallen zu sein schienen. Bis sie am 27. Februar 2017 mit lautem Kettensägen-Geheule jäh geweckt wurden.                                  Wofür ?

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Frank Embert

 

 

 

 

Mühlendamm

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Einer der schönsten Orte in Brandenburg ist in meinen Augen der Mühlendamm mit dem Fischgeschäft, den Bootsanlegern und Stegen und der Möglichkeit seinen Blick über das Wasser beim Verzehren eines Bismarckheringbrötchens schweifen zu lassen wirkt sofort beruhigend, ein Gefühl von Weite, sich-verlieren-können, ja von Meeresanblick kommt auf. Vögel sind meist ungestört, Möwen, Haubentaucher, Enten, trotz Verkehrs und bisweilen einem Motorboot. Im Hintergrund ein sehenswertes Wohngebäude im Jugendstil, gegenüber die frühere Mühle, die vorher Architektenbüros beherbergten.

H. Lange

 

Der Fluss

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wie liegst du so still und so vertraut,

als könnte ich die Ruhe greifen –

kannst doch aber auch so ungestüm und wild sein,

so unberechenbar und unwirtlich;

das liebe ich so an dir:

du lässt dich nicht berechnen,

du lässt dich nicht in vorgezeichnete Bahnen zwingen,

und wenn, dann brichst du aus.

So viel möchte ich von dir lernen,

begreifen: die Unabhängigkeit und Freiheit

und sie mit dir teilen –

mein Fluss

Ines Budick

Totenkopf + Kuhdamm

Bearbeitet

Landzunge am Heidekrug

Mein Lieblingsort in Brandenburg an der Havel beginnt am Heidekrug. Weiter Richtung Totenkopf, am Kuhdamm(-graben) vorbei, um die Landzunge herum, bis zum Plauer Hof laufe ich auf dem Deich. Weil ich hier den Kopf frei bekomme. Denn das Gelände ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu umrunden.

Stadtauswärts hat eine Schafherde ihre Heimstätte. Neugierig und ohne Scheu begrüßen sie blökend jeden, der an diesem Ort vorbeikommt. Am Totenkopf beginnt der Deich. Die Brücke teilt die Straße, mit ihr endet der gleichförmige Lauf des Kanals und es öffnet sich eine eindrucksvolle Ferne ohne die Endlichkeit im Dunst wahrzunehmen.

Manchmal begegnen sich Schiffe, es sieht so aus als ob sie sich in diesem Moment mitteilen und auf eine besondere Art Meldung machen wollen.

Ein Wechselspiel –  je nach Tageslicht – von Wasser und Feld erwartet mich. Hier ist Raum für krachenden Sturm. An keinem anderen Ort ist der Himmel so endlos weit für mich. In jedem Fall ist er bei Wind oder Regengefahr zu empfehlen, im Morgengrauen oder im Abendrot

Dirk Ehlert