Über die Unwirtlichkeit der Städte

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Abendrunde 26.7.2017 Wolfram Scheller

 

20170726_181023[1]DEINE IRRE LEERE – ein Konzept zur Aneignung von Raum durch Bewegung – ist Teile des Bundesprojektes Dehnungsfugen, was an ursprünglich 5 Standorten in Deutschland Denkmale wiederzubeleben versucht.

Die anschliessende Diskussion zeigte, wie wichtig es für junge Menschen ist, die Besonderheiten ihrer Lebenswelten zu erkennen, öffentliche Räume gemeinsam zu nutzen bzw. damit auch zur Bewahrung des Bestandes beizutragen.

 

 

 

 

Abendrunde 21.07.2017 Ulf Matthiesen

  • Soziologisch-Begriffliches zu Haus, zu Hause etc.: der Körper als Raumgeber
  • Gemeinschaftstopoi in globalisierten und mediatisierten Zeitläufen
  • Entdeckung des ‚urban terroir‘: Wieder-Wahrnehmung von rootedness, urban gardening, landscape urbanism
  • Raumpioniere, Zwischennutzungen, Möglichkeitsräume
  • Stadtbürger und öffentlicher Raum
  • der reale Hype rund um Food, Streetfood, slow and very fast food im öffentlichen Raum, 4 Arten des Einverleibens
  • Wissen und Nicht-Wissen im digitalen Zeitalter, Streitkultur und Steuerungsparadoxe

 

  • Herr Prof. Ulf Matthiesen, Ethnologe an der Humbold Universität Berlin stellt Begriffe und Konzepte vor, die unsere sich verändernde Stadtwahrnehmung beleuchten.
  • Lebhafte Diskussion über Zeitdauern von Nutzungen, öffentlichen und privaten Räumen sowie deren Esskulturen in Brandenburg-Berlin
  • 20170721_182037[1].jpg

Abendrunde 19.07.2017 3gegen1

 

Dreigegeneinen aus Berlin schauten mit unverbrauchten Augen auf Brandenburg. Sebastian Sevilgen und Maximilian Niggl zeigten als Stadtplaner und Architekten fachliche und spielerische Herangehensweisen an die bundesweit auftretenden Stadtprobleme auf.

Eifrig diskutierten und malten und beschrieben die Teilnahmer ihr Brandenburg.

Sie können diese Eindrücke bei uns in der Kunsthalle aushängen sehen. Trotz Baustelle, Dreck, Sommerferien und Sommerhitze.

 

 

Die Flutlichtmasten vom Stahlstadion

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Dem Vernehmen nach fällt heute,

am 20.7.2017, der Startschuss zum endgültigen ‚Rückbau‘, also dem unwiderruflichen Abriss der vier Flutlichtmasten im Stadion am Quenz.

Über mehrere Jahre dauerte das Hin und Her über die Notwendigkeit des Abrisses.

764F9A1A-868A-4665-ABB5-4200D45609FEFür mich gehören die Flutlichtmasten zum Bild der Stadt, sind ein Wahrzeichen, Erinnerung an eine glanzvolle Brandenburger Fußballtradition, an das Stahlwerk.

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Leider hilft es nicht mehr

Auch der anonyme Spender kann nichts mehr retten, die Masten hängen am Kran.

Die Masten hängen am Kran, stimmt so nicht ganz. Da wird etagenweise vorgegangen.

Heidi Hauffe